Genehmigte Bauvorhaben im Rhein-Main-Gebiet: Was Handwerksbetriebe wirklich einsehen können
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Im Rhein-Main-Gebiet werden Hochbau-Baugenehmigungen — anders als in Bayern, Sachsen oder Hamburg — nicht veröffentlicht: § 72 HBO erlaubt die öffentliche Bekanntgabe nur auf Antrag des Bauherrn oder bei Störfall-Nähe. Öffentlich sind dagegen die Genehmigungen des Regierungspräsidiums Darmstadt nach § 10 Abs. 8 BImSchG (Rechenzentren, Energie, Logistik, Industrie) sowie Großvorhaben im UVP-Portal. Genau diese Vorhaben liefert MulinGo für Frankfurt, Hanau, Darmstadt, Offenbach, Raunheim und den Main-Taunus-Kreis — dazu offene Bau-Ausschreibungen aus dem Datenservice Öffentlicher Einkauf, Bebauungspläne im Verfahren (Profi-Tarif) und Aschaffenburg über das bayerische Amtsblatt.
Was sagen die amtlichen Zahlen im Rhein-Main-Gebiet?
11.225
Wohnungen 2025 im Regierungsbezirk Darmstadt genehmigt (+18,3 % zu 2024)
Quelle: HSL F II 1 – j/25
3.109
Wohnungen 2025 in Frankfurt am Main genehmigt (+37,8 %)
Quelle: HSL F II 1 – j/25
2,2 Mrd. €
veranschlagte Baukosten genehmigter Nichtwohngebäude in Frankfurt 2025 (+21,6 %)
Quelle: HSL F II 1 – j/25
≈ 1.100 MW
Rechenzentrumsleistung im Großraum Frankfurt, über 1.800 MW zusätzlich geplant
Quelle: Bitkom/Borderstep, 10.11.2025
60.700+
Handwerksbetriebe in den Kammerbezirken Frankfurt-Rhein-Main (über 33.500) und Wiesbaden (27.218 zum 31.12.2025)
Quelle: HWK Frankfurt-Rhein-Main, HWK Wiesbaden
760.700
Wohnungen bundesweit genehmigt, aber Ende 2025 noch nicht fertiggestellt (Bauüberhang)
Quelle: Destatis, PM 174 vom Mai 2026
Ehrliche Rechtslage
Wir sagen dir, welche Genehmigungen in Hessen öffentlich sind und welche nicht — statt eine Abdeckung zu versprechen, die kein Anbieter liefern kann.
Industrie- und Rechenzentrums-Genehmigungen
BImSchG-Bescheide des RP Darmstadt: Rechenzentren in Frankfurt und Hanau, Hafenlogistik, Biotech-Produktion, Windparks — hoher Bauwert, benannter Bauherr.
Amtliche Kreis-Zahlen
Welche Kreise 2025 zulegen (Main-Taunus +80,7 %, Frankfurt +37,8 % Wohnungen) und wo Nichtwohnbau boomt — aus der Landesstatistik, nicht aus Schätzungen.
Werden Baugenehmigungen in Hessen veröffentlicht?
Nein, nicht systematisch. Die Hessische Bauordnung sieht keine allgemeine Bekanntmachung erteilter Baugenehmigungen vor. § 72 HBO erlaubt eine öffentliche Bekanntgabe nur, wenn der Bauherr eine Öffentlichkeitsbeteiligung beantragt hat (bei mehr als 20 Beteiligten) oder wenn das Vorhaben in der Nähe eines Störfallbetriebs liegt. Für normalen Wohnungs- und Gewerbebau in Frankfurt, Wiesbaden oder Darmstadt gibt es deshalb keinen Bescheid-Strom, den man abonnieren könnte.
„Im Falle einer Öffentlichkeitsbeteiligung nach Abs. 1 kann die Baugenehmigung öffentlich bekanntgegeben werden, im Falle einer Öffentlichkeitsbeteiligung nach Abs. 2 ist die Baugenehmigung öffentlich bekannt zu geben.“
— § 72 Abs. 4 Satz 1 HBO
Das unterscheidet Hessen von Bayern (Art. 66 Abs. 2 BayBO: Amtsblatt-Bekanntmachung bei mehr als 20 Nachbarn), Sachsen (§ 70 Abs. 3 SächsBO) und Hamburg (§ 3 HmbTG: Einzelveröffentlichung im Transparenzportal). Wer für das Rhein-Main-Gebiet „alle Baugenehmigungen“ verspricht, verkauft Ausschreibungen oder Schätzungen — keine amtlichen Bescheide.
Für Mainz gilt dasselbe: Die Landesbauordnung Rheinland-Pfalz kennt in § 68 LBauO nur die Beteiligung einzelner Nachbarn bei Abweichungen. Eine Information Dritter über Bauanträge oder Genehmigungen ist nicht vorgesehen.
Welche genehmigten Vorhaben im Rhein-Main-Gebiet sind trotzdem öffentlich?
Vier Kanäle liefern amtliche, adressscharfe Vorhaben: die immissionsschutzrechtlichen Genehmigungen des Regierungspräsidiums Darmstadt (§ 10 Abs. 8 BImSchG), die Zulassungsentscheidungen im UVP-Portal, die Bekanntmachung beschlossener Bebauungspläne (§ 10 Abs. 3 BauGB) und — für den bayerischen Untermain — das Amtsblatt der Stadt Aschaffenburg nach Art. 66 Abs. 2 BayBO. Die BImSchG-Bekanntmachungen sind dabei die wertvollste Quelle: benannter Bauherr, Standort, Bescheid-Datum und Aktenzeichen.
Seit Juni 2026 hat MulinGo aus dem RP Darmstadt unter anderem Genehmigungen für Rechenzentren in Frankfurt und Hanau, ein Hafenlogistik-Vorhaben in Hanau, eine Biotech-Produktion in Offenbach, ein Vorhaben in Hofheim am Taunus sowie Windparks im Main-Kinzig-Kreis und in der Wetterau erfasst. Jedes Signal verlinkt den amtlichen Bescheid als PDF.
| Kanal | Rechtsgrundlage | Was drinsteht | Typische Vorhaben |
|---|---|---|---|
| BImSchG-Bekanntmachungen RP Darmstadt | § 10 Abs. 8 BImSchG | Bauherr, Standort, Bescheid-Datum, Aktenzeichen, Bescheid-PDF | Rechenzentren, Notstrom-Anlagen, Logistik, Chemie, Windparks |
| UVP-Portal (Bund/Länder) | UVPG, Bekanntmachung der Zulassungsentscheidung | Vorhabenträger, Standort, Verfahrensstand, Unterlagen | Großvorhaben: Verkehr, Energie, Industrie |
| Bebauungspläne der Kommunen | § 10 Abs. 3 BauGB | Plangebiet, Art und Maß der Nutzung — kein Bauherr | Neue Wohn- und Gewerbegebiete (Frühphase, Profi-Tarif) |
| Amtsblatt Aschaffenburg | Art. 66 Abs. 2 BayBO | Vorhaben, Grundstück, Gemarkung, Flurstück | Wohnungsbau und Gewerbe mit mehr als 20 Nachbarn |
Wo wird im Rhein-Main-Gebiet 2025 und 2026 gebaut?
Frankfurt am Main und der Main-Taunus-Kreis tragen den Aufschwung: In Frankfurt wurden 2025 laut Hessischem Statistischem Landesamt 3.109 Wohnungen genehmigt (+37,8 % gegenüber 2024), im Main-Taunus-Kreis 992 (+80,7 %), im Landkreis Offenbach 700 (+51,8 %) und im Wetteraukreis 1.359 (+49,2 %). Wiesbaden (−25,0 %), Offenbach-Stadt (−12,5 %) und der Main-Kinzig-Kreis (−10,8 %) verloren dagegen. Beim Nichtwohnbau liegt Frankfurt mit 2,2 Mrd. € veranschlagten Baukosten weit vorn.
Für Handwerksbetriebe heißt das: Die Genehmigungswelle 2025 wird 2026 und 2027 zu Baustarts. Bundesweit erloschen 2025 nach Destatis zwar 35.700 Baugenehmigungen — der höchste Wert seit 2002 —, der Bauüberhang von 760.700 Wohnungen bleibt aber auf Vorjahresniveau. Wer die genehmigten Vorhaben kennt, kann sie gezielt ansprechen, bevor die Ausschreibung läuft.
| Kreis / Stadt | Wohnungen genehmigt | Baukosten Nichtwohngebäude |
|---|---|---|
| Frankfurt am Main | 3.109 (+37,8 %) | 2.206 Mio. € (+21,6 %) |
| Wetteraukreis | 1.359 (+49,2 %) | 275 Mio. € (+5,3 %) |
| Main-Taunus-Kreis | 992 (+80,7 %) | 352 Mio. € (+120,9 %) |
| Main-Kinzig-Kreis | 816 (−10,8 %) | 274 Mio. € (+147,4 %) |
| Landkreis Offenbach | 700 (+51,8 %) | 197 Mio. € (+173,4 %) |
| Darmstadt | 609 (−1,3 %) | 140 Mio. € (+46,4 %) |
| Landkreis Groß-Gerau | 562 (−9,6 %) | 200 Mio. € (−60,7 %) |
| Wiesbaden | 510 (−25,0 %) | 146 Mio. € (−40,8 %) |
| Offenbach am Main | 343 (−12,5 %) | 47 Mio. € (−57,1 %) |
| Hochtaunuskreis | 338 (−5,6 %) | 83 Mio. € (−31,9 %) |
Welche Gewerke profitieren im Rhein-Main-Gebiet am meisten?
Elektrotechnik, Klima- und Lüftungstechnik und Tiefbau — wegen der Rechenzentren. Der Großraum Frankfurt ist mit gut 1.100 MW installierter Leistung der größte Rechenzentrums-Standort Europas, und laut Bitkom sind allein in Frankfurt neue Projekte mit mehr als 1.800 MW geplant. Jedes davon braucht Mittelspannung, USV, Kälte, Trassen- und Erdbau. Im Wohnungsbau tragen der Main-Taunus-Kreis, die Wetterau und der Landkreis Offenbach das Wachstum; dort sind SHK, Dach, Trockenbau und Estrich gefragt.
Die BImSchG-Genehmigungen des RP Darmstadt decken genau den ersten Block ab: Rechenzentren und ihre Notstromanlagen sind immissionsschutzrechtlich genehmigungspflichtig und werden deshalb öffentlich bekannt gemacht — mit Bauherr und Aktenzeichen, Monate vor der Vergabe der Gewerke.
Für Betriebe mit Sitz in Wiesbaden, Mainz oder Darmstadt lohnt sich der Blick nach Frankfurt, Hanau und in den Main-Taunus-Kreis: Die Fahrzeit liegt unter 45 Minuten, und dort entstehen die Vorhaben mit dem höchsten Bauwert der Region.
Wie finde ich als Handwerksbetrieb Bauherren in Frankfurt, Wiesbaden oder Mainz ohne veröffentlichte Baugenehmigung?
Über vier Wege, die alle vor der Ausschreibung liegen: erstens die BImSchG- und UVP-Bekanntmachungen für Industrie- und Großvorhaben; zweitens die Bebauungsplan-Verfahren, deren Offenlage nach § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich ist und den Investor oft schon nennt; drittens die Vorlagen in Ortsbeiräten und Bauausschüssen (Frankfurt: Parlamentsinformationssystem PARLIS); viertens das Baustellenschild, das in Hessen Bauherr und Entwurfsverfasser nennen muss. MulinGo automatisiert den ersten Weg vollständig und den zweiten im Profi-Tarif.
Wichtig für die Ansprache: Ein Vorhaben aus einer amtlichen Bekanntmachung ist ein sachlicher Aufhänger — du nennst Aktenzeichen und Standort und bietest einen konkreten nächsten Schritt an. Das ist keine Kaltakquise, sondern ein Angebot zu einem öffentlich gemachten Vorhaben.
Was liefert MulinGo aktuell im Rhein-Main-Gebiet — und was nicht?
MulinGo liefert für das Rhein-Main-Gebiet vier Datenschichten: erstens die erteilten BImSchG-Genehmigungen des RP Darmstadt aus beiden amtlichen Listen (Kurzliste Umweltrecht und IED-Bescheidarchiv) für Frankfurt, Hanau, Darmstadt, Offenbach, Raunheim, Dietzenbach, Heusenstamm, Großkrotzenburg, Wiesbaden und den Main-Taunus-Kreis; zweitens Großvorhaben aus dem UVP-Portal; drittens täglich die offenen Bau-Ausschreibungen (CPV 45) aus dem Datenservice Öffentlicher Einkauf, getrennt ausgewiesen; viertens Bebauungspläne im Verfahren aus den kommunalen Geoportalen (Profi-Tarif). Nicht enthalten sind normale Hochbau-Baugenehmigungen aus Frankfurt, Wiesbaden, Mainz oder Darmstadt — weil sie nicht veröffentlicht werden. Stadt-Seiten mit Kennzahlen erscheinen ab drei erfassten Vorhaben.
| Stadt | Amtlicher Kanal | Erfasste Vorhaben | Stadt-Seite |
|---|---|---|---|
| Frankfurt am Main | BImSchG-Bescheide RP Darmstadt (IED-Archiv + Umweltrecht), UVP-Portal, Ausschreibungen (DÖE) | 11 | Kennzahlen ansehen |
| Hanau | BImSchG-Bescheide RP Darmstadt, Ausschreibungen (DÖE) | 6 | Kennzahlen ansehen |
| Darmstadt | BImSchG-Bescheide RP Darmstadt (IED-Archiv), Ausschreibungen (DÖE) | 3 | Kennzahlen ansehen |
| Offenbach am Main | BImSchG-Bescheide RP Darmstadt, Ausschreibungen (DÖE), neue Bebauungspläne ab 09/2026 | 1 | im Aufbau (ab 3 Vorhaben) |
| Raunheim | BImSchG-Bescheide RP Darmstadt (Rechenzentren) | 2 | im Aufbau (ab 3 Vorhaben) |
| Liederbach am Taunus | BImSchG-Bescheide RP Darmstadt (Rechenzentrums-Notstrom) | 0 | Quelle angebunden, noch keine Kennzahlen |
| Hofheim am Taunus | BImSchG-Bescheide RP Darmstadt | 1 | im Aufbau (ab 3 Vorhaben) |
| Dietzenbach | BImSchG-Bescheide RP Darmstadt (Rechenzentrum) | 1 | im Aufbau (ab 3 Vorhaben) |
| Heusenstamm | BImSchG-Bescheide RP Darmstadt (Rechenzentrum) | 1 | im Aufbau (ab 3 Vorhaben) |
| Großkrotzenburg | BImSchG-Bescheide RP Darmstadt (Kraftwerk) | 2 | im Aufbau (ab 3 Vorhaben) |
| Neu-Anspach | BImSchG-Bescheide RP Darmstadt (Deponie) | 1 | im Aufbau (ab 3 Vorhaben) |
| Wiesbaden | BImSchG-Bescheide RP Darmstadt (IED-Archiv), Ausschreibungen (DÖE); keine Hochbau-Baugenehmigungen (§ 72 HBO) | 1 | im Aufbau (ab 3 Vorhaben) |
| Aschaffenburg | Amtsblatt, Art. 66 Abs. 2 BayBO | 3 | Kennzahlen ansehen |
| Mainz | Ausschreibungen (DÖE); keine veröffentlichten Baugenehmigungen (§ 68 LBauO RLP) | 0 | Quelle angebunden, noch keine Kennzahlen |
| Rüsselsheim am Main | Neue Bebauungspläne ab 09/2026 (Profi-Tarif); keine veröffentlichten Baugenehmigungen (§ 72 HBO) | 0 | Quelle angebunden, noch keine Kennzahlen |
| Bad Homburg vor der Höhe | Keine veröffentlichten Baugenehmigungen (§ 72 HBO) | 0 | keine Quelle |
Welche Städte im Rhein-Main-Gebiet haben eine eigene Kennzahlen-Seite?
4 Städte mit zusammen 23 erfassten Vorhaben, sortiert nach Anzahl.
Häufige Fragen zu Bauvorhaben im Rhein-Main-Gebiet
Kurz beantwortet: Rechtslage, Abdeckung, Zahlen und Einstieg für Betriebe im Rhein-Main-Gebiet.
- Sind Baugenehmigungen in Frankfurt, Wiesbaden oder Darmstadt öffentlich einsehbar?
- Nein. Die Hessische Bauordnung sieht keine allgemeine Veröffentlichung erteilter Baugenehmigungen vor; § 72 HBO erlaubt die öffentliche Bekanntgabe nur nach einer beantragten Öffentlichkeitsbeteiligung oder bei Störfall-Nähe. Öffentlich sind dagegen die immissionsschutzrechtlichen Genehmigungen des Regierungspräsidiums Darmstadt (§ 10 Abs. 8 BImSchG), beschlossene Bebauungspläne und UVP-Entscheidungen. Für Mainz gilt nach § 68 LBauO Rheinland-Pfalz dasselbe: keine Information Dritter.
- Welche Vorhaben im Rhein-Main-Gebiet zeigt MulinGo konkret?
- Erteilte BImSchG-Genehmigungen des RP Darmstadt aus Kurzliste und IED-Bescheidarchiv für Frankfurt, Hanau, Darmstadt, Offenbach, Raunheim, Dietzenbach, Heusenstamm, Großkrotzenburg, Wiesbaden und den Main-Taunus-Kreis — seit Dezember 2025 unter anderem Rechenzentren, Kraftwerks-Umrüstungen, Chemie- und Biotech-Produktion, ein Hafenlogistik-Vorhaben und zwei Windparks —, dazu Großvorhaben aus dem UVP-Portal, täglich die offenen Bau-Ausschreibungen des Datenservice Öffentlicher Einkauf und die Amtsblatt-Baugenehmigungen aus Aschaffenburg (Art. 66 Abs. 2 BayBO). Jedes Signal verlinkt den amtlichen Bescheid.
- Warum gibt es keine Stadt-Seite für Wiesbaden oder Mainz?
- Weil dort keine Hochbau-Baugenehmigungen veröffentlicht werden und die wenigen BImSchG-Bescheide nicht für drei amtlich belegte Vorhaben reichen — erst ab dieser Schwelle bekommt eine Stadt bei MulinGo eine eigene Seite, sonst wäre sie eine leere Werbeseite. Wiesbaden liefert Bebauungspläne im Verfahren (Profi-Tarif) und offene Ausschreibungen; Mainz bleibt ohne Genehmigungsquelle, solange Rheinland-Pfalz sie nicht veröffentlicht.
- Wie viele Wohnungen wurden 2025 im Rhein-Main-Gebiet genehmigt?
- Im Regierungsbezirk Darmstadt 11.225 Wohnungen (+18,3 % gegenüber 2024), davon 3.109 in Frankfurt am Main (+37,8 %), 992 im Main-Taunus-Kreis (+80,7 %), 700 im Landkreis Offenbach (+51,8 %) und 510 in Wiesbaden (−25,0 %). Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt, Baugenehmigungen in Hessen im Jahr 2025 (F II 1 – j/25).
- Welche Gewerke sind im Rhein-Main-Gebiet 2026 besonders gefragt?
- Elektrotechnik, Klima-/Lüftungstechnik und Tiefbau — getrieben von rund 1.100 MW installierter und über 1.800 MW geplanter Rechenzentrumsleistung im Großraum Frankfurt (Bitkom, 11/2025). Im Wohnungsbau wachsen Main-Taunus-Kreis, Wetterau und Landkreis Offenbach; dort werden SHK, Dach, Trockenbau und Estrich vergeben.
- Was kostet der Einstieg für Betriebe aus dem Rhein-Main-Gebiet?
- Der Basis-Tarif ist kostenlos: ein Gewerk, eine Region (z. B. Frankfurt am Main), 20 Credits pro Monat, nur genehmigte Vorhaben. Brauchst du Frankfurt plus Hanau plus Main-Taunus oder die Frühwarnung ab Bebauungsplan, wechselst du auf Profi (149 € pro Monat). Alles monatlich kündbar.
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Jetzt kostenlos startenQuellen
- Hessisches Statistisches Landesamt, Baugenehmigungen in Hessen im Jahr 2025 (F II 1 – j/25, April 2026)
- Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 174: 18,0 % weniger fertiggestellte Wohnungen im Jahr 2025 (Bauüberhang 760.700)
- Bitkom, Rechenzentren in Deutschland: KI treibt das Wachstum (Borderstep-Studie, 10.11.2025)
- Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main: Über Ihre HWK (Betriebszahlen)
- Handwerkskammer Wiesbaden: Mehr als 27.000 Handwerksbetriebe im Kammerbezirk
- Hessische Bauordnung (HBO), §§ 71–74 — Fassung Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen
- § 10 BImSchG — Genehmigungsverfahren (gesetze-im-internet.de)
- Art. 66 BayBO — Nachbarbeteiligung (gesetze-bayern.de)
- Regierungspräsidium Darmstadt — Öffentliche Bekanntmachungen Industrieemissionen
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