Bauleads für Handwerker: alle MulinGo-Leistungen im Überblick
MulinGo liefert Bauleads für Handwerker und Bauunternehmen aus amtlichen Quellen: genehmigte Bauvorhaben, bevor sie ausgeschrieben werden. Der Bauherr steht fest, das Budget ist bewilligt, gebaut wird bald — und noch bietet niemand mit. Diese Seite zeigt, was MulinGo dafür konkret leistet: vom täglichen Signal-Feed über automatische Zustellung bis zur Entscheider-Recherche. Jede Leistung ist darauf ausgelegt, dass Sie mit wenigen Minuten pro Tag vom Signal zum Angebot kommen — ohne eigene Akquise-Abteilung, ohne Rechercheaufwand in Amtsblättern und ohne teure Adresslisten. Alle Daten stammen aus öffentlich zugänglichen amtlichen Quellen und sind bis zur Fundstelle nachvollziehbar.
Signal-Feed: genehmigte Vorhaben nach Gewerk, Region, Bauwert und Phase filtern
Der Feed ist Ihr Arbeitsvorrat. Jedes Bauvorhaben erscheint als „Signal“ mit Ort, Vorhabensbeschreibung, Phase und — wo ableitbar — geschätztem Bauwert. Sie filtern nach Gewerk (z. B. Elektro, SHK, Dach, Rohbau), Region, Bauwert-Klasse und Phase (B-Plan, im Verfahren, genehmigt). Praxisbeispiel: Ein Dachdeckerbetrieb aus dem Hamburger Umland stellt den Feed auf „Dach + Hamburg + genehmigt“ und sieht morgens nur Vorhaben, bei denen in den nächsten Monaten tatsächlich ein Dach gebraucht wird — statt sich durch hunderte irrelevante Meldungen zu wühlen.
Karte: Vorhaben dort sehen, wo Ihre Kolonnen ohnehin unterwegs sind
Alle verorteten Signale liegen auf einer interaktiven Karte. Das klingt banal, ändert aber die Tourenplanung: Wenn Ihr Team nächste Woche in einem Stadtteil eine Baustelle hat, sehen Sie auf einen Blick, welche frisch genehmigten Vorhaben im Umkreis liegen. Ein SHK-Betrieb kombiniert so den Kundendiensttermin mit einem kurzen Vor-Ort-Eindruck des Nachbargrundstücks — Anfahrt ist ohnehin bezahlt, der Erstkontakt kostet nur zehn Minuten.
Suchprofile: neue Signale automatisch per E-Mail, Push oder Webhook
Sie müssen den Feed nicht täglich öffnen. Legen Sie Suchprofile an (Gewerk, Region, optional Bauwert und Phase) und MulinGo stellt neue Treffer automatisch zu — per E-Mail, Web-Push aufs Handy oder Webhook direkt in Ihr eigenes System (etwa ein CRM oder einen Team-Chat). Der Vorteil gegenüber manueller Recherche: Sie erfahren von der Genehmigung in dem Moment, in dem die Quelle sie veröffentlicht — nicht Wochen später, wenn der Bauherr längst Angebote eingeholt hat.
Lead-Pipeline mit Wiedervorlage: aus Signalen werden Angebote
Ein Lead ist nur so gut wie sein Follow-up. In der Pipeline verschieben Sie Signale durch Stufen wie „interessant“, „kontaktiert“, „Angebot“ — und setzen eine Wiedervorlage: „In 14 Tagen erneut anrufen, Bauherr wartet auf Statik.“ Zum Termin erinnert MulinGo Sie automatisch. So geht kein halbwarmer Kontakt verloren, auch wenn zwischen Genehmigung und Vergabe Monate liegen. Gerade bei kleinen Betrieben ersetzt das die Zettelwirtschaft neben dem Telefon.
Wöchentlicher Digest: der Montagsüberblick
Wer nicht täglich reinschauen will, bekommt einmal pro Woche einen Digest per E-Mail: die neuen Signale der Woche zu Ihren Suchprofilen, kompakt zusammengefasst. Viele Betriebe nutzen ihn als festen Punkt in der Montagsrunde — zehn Minuten, dann ist klar, welche zwei, drei Vorhaben diese Woche angegangen werden.
Original-Amtsunterlagen: jedes Signal belegbar
Zu jedem Signal verlinkt bzw. archiviert MulinGo die zugrunde liegende amtliche Veröffentlichung — etwa den Genehmigungseintrag aus dem Transparenzportal oder die Amtsblatt-Fundstelle. Das hat zwei praktische Effekte: Sie prüfen vor dem Anruf selbst, worum es genau geht, und Sie treten beim Bauherrn seriös auf („Ich habe Ihre Genehmigung im Amtsblatt gesehen“) statt wie ein Adresskäufer. Belegbarkeit ist der Unterschied zwischen Kaltakquise und informierter Erstansprache. Und falls ein Bauherr nachfragt, woher Sie von seinem Vorhaben wissen, haben Sie eine saubere Antwort: aus einer öffentlichen amtlichen Bekanntmachung.
Entscheider-Recherche per Credits
In amtlichen Veröffentlichungen ist der Bauherr häufig geschwärzt oder nur indirekt erkennbar. Deshalb gibt es die Entscheider-Recherche: Mit Credits schalten Sie zu einem Signal die Recherche nach dem Bauherrn bzw. Entscheider frei — bei Firmen inklusive der im Handelsregister veröffentlichten Angaben wie Geschäftsführung und Anschrift. Jeder Tarif enthält ein monatliches Credit-Kontingent (Basis 20, Profi 200, Business 1.000), Sie setzen die Credits also gezielt auf die Vorhaben ein, die wirklich passen. Details zur Funktionsweise finden Sie auf der Seite zu den [Entscheiderkontakten](/funktionen/entscheiderkontakte).
Exklusiv-Signale: Vorhaben, die sonst kaum jemand sieht (Profi und Business)
Ein Teil der Signale stammt aus Quellen, die aufwendig zu erschließen sind und entsprechend selten systematisch ausgewertet werden. Diese Exklusiv-Signale sind den Bezahltarifen vorbehalten. Der Effekt: Bei diesen Vorhaben sind Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit der erste Betrieb, der überhaupt anruft — der wertvollste Moment in der Akquise. Zusammen mit der B-Plan-Frühwarnung im Profi-Tarif ergibt sich ein doppelter Zeitvorsprung: Sie sehen Vorhaben früher als der Wettbewerb, und Sie sehen Vorhaben, die der Wettbewerb gar nicht auf dem Schirm hat.
Was kostet das?
Der Einstieg ist kostenlos: Basis (0 €) enthält genehmigte Bauvorhaben für 1 Gewerk und 1 Region plus 20 Credits pro Monat. Profi (149 €/Monat) erweitert auf Frühwarnung ab B-Plan, bis zu 3 Gewerke und 3 Regionen, 200 Credits und Exklusiv-Signale. Business (499 €/Monat) hebt die Grenzen auf: unbegrenzte Gewerke und Regionen, Entscheider-Kontakte inklusive, 1.000 Credits; API-Zugang gibt es auf Anfrage. Alle Bezahltarife sind monatlich kündbar — Details auf der [Preisseite](/preise). Der empfohlene Weg: kostenlos starten, zwei Wochen mit echten Signalen im eigenen Gewerk arbeiten und erst dann entscheiden, ob die Frühwarnstufe sich für Ihren Betrieb rechnet.