Bauherren Kontakte finden: so funktioniert die Entscheider-Recherche
Wer Bauherren Kontakte finden will, stößt schnell auf ein praktisches Problem: In amtlichen Veröffentlichungen ist der Bauherr häufig geschwärzt oder gar nicht genannt. Die Genehmigung ist öffentlich — der Mensch oder die Firma dahinter oft nicht. Genau diese Lücke schließt die Entscheider-Recherche von MulinGo: Sie zeigt Ihnen zuerst das Vorhaben und ermittelt dann, auf Ihren Klick hin, den passenden Ansprechpartner. Diese Seite erklärt den Ablauf, ordnet die Rechtslage ehrlich ein und beschreibt den Praxis-Workflow für die Erstansprache nach der Genehmigung.
Warum der Bauherren-Kontakt nicht einfach „dabei“ ist
Behörden veröffentlichen Baugenehmigungen aus Transparenzgründen — personenbezogene Daten werden dabei aber regelmäßig geschwärzt, besonders bei privaten Bauherren. Bei gewerblichen Vorhaben steht manchmal eine Projektgesellschaft in der Bekanntmachung, deren Name allein noch keinen Anruf ermöglicht. Ein Anbieter, der behauptet, zu jedem Vorhaben „automatisch“ den Bauherren-Kontakt zu liefern, verspricht deshalb mehr, als die Quellen hergeben. Bei MulinGo ist die Kontaktermittlung darum bewusst ein separater Recherche-Schritt — transparent, pro Vorhaben, auf Ihre Anforderung. Das ist ehrlicher als eine pauschale Kontaktgarantie und in der Praxis auch effizienter: Sie geben Recherche nur für die Vorhaben in Auftrag, die nach Prüfung der Amtsunterlage wirklich zu Ihrem Betrieb passen.
So funktioniert die Recherche mit Credits
Zu jedem Signal können Sie die Entscheider-Recherche freischalten. Dabei setzen Sie Credits ein — jedes Abo enthält ein monatliches Kontingent (Basis 20, Profi 200, Business 1.000). Die Recherche führt die verfügbaren öffentlichen Spuren zusammen: Bei firmierenden Bauherren etwa die im Handelsregister veröffentlichten Angaben wie Firmierung, Geschäftsanschrift und Geschäftsführung; bei Projektgesellschaften die dahinterstehende Struktur, soweit sie sich aus öffentlichen Registern ergibt. Sie entscheiden also pro Vorhaben, ob es Ihnen einen Credit wert ist — statt pauschal für eine Adressliste zu bezahlen, von der Sie 95 % nie anfassen. Im Business-Tarif (499 €/Monat) sind die Entscheider-Kontakte als Leistungsbestandteil inklusive, mit 1.000 Credits für hohen Lead-Bedarf.
DSGVO und UWG: die ehrliche Einordnung
B2B-Akquise mit recherchierten Kontakten ist rechtlich machbar — aber nicht regelfrei. Die wichtigsten Punkte, klar benannt:
- Rechtsgrundlage: Die Verarbeitung geschäftlicher Kontaktdaten zur B2B-Ansprache stützt sich typischerweise auf das berechtigte Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das trägt umso besser, je klarer der Geschäftsbezug ist — ein Dachdecker, der den Bauträger eines genehmigten Neubaus kontaktiert, hat einen offensichtlichen sachlichen Anlass. Es bleibt eine Abwägung, keine Blankovollmacht.
- Quellen: MulinGo recherchiert in öffentlich zugänglichen Quellen wie amtlichen Veröffentlichungen und dem Handelsregister — kein Ankauf grauer Adressbestände. Das macht die Herkunft jedes Kontakts erklärbar, auch gegenüber dem Betroffenen.
- UWG bei der Ansprache: Die DSGVO regelt die Daten, das UWG regelt den Werbekanal. Telefonische Werbeansprache gegenüber Unternehmen setzt zumindest deren mutmaßliche Einwilligung voraus (§ 7 Abs. 2 UWG); E-Mail-Werbung erfordert grundsätzlich eine ausdrückliche Einwilligung. Der postalische Weg — etwa ein sauberes Anschreiben mit Referenzen — ist rechtlich der unkritischste Erstkanal. Verantwortlich für die Wahl des Kanals sind Sie als werbendes Unternehmen; im Zweifel gehört das mit dem eigenen Rechtsbeistand geklärt.
- Private Bauherren: Wo Namen in der Quelle geschwärzt sind, sind sie geschwärzt. Die Recherche liefert, was sich aus öffentlichen Quellen rechtmäßig ergibt — nicht mehr. Auch das gehört zur ehrlichen Erwartung.
Der Praxis-Workflow: Erstansprache nach der Genehmigung
So setzen Betriebe die Recherche typischerweise ein:
- Signal bewerten: Im Feed erscheint ein genehmigtes Vorhaben in Ihrer Region. Sie prüfen die Original-Amtsunterlage: Passt das Vorhaben zu Ihrem Gewerk und Ihrer Kapazität?
- Kontakt freischalten: Erst wenn das Vorhaben passt, setzen Sie Credits ein und starten die Entscheider-Recherche. Kein Streuverlust, keine Massendaten.
- Anlassbezogen anschreiben: Die stärkste Erstansprache nimmt Bezug auf das konkrete Vorhaben: „Wir haben gesehen, dass Ihr Neubauvorhaben in der Musterstraße genehmigt wurde — wir führen als regionaler Fachbetrieb aktuell drei vergleichbare Projekte aus.“ Das ist keine Kaltakquise ins Blaue, sondern ein begründetes Angebot zum richtigen Zeitpunkt.
- Wiedervorlage setzen: Zwischen Genehmigung und Vergabe der Gewerke liegen oft Wochen bis Monate. Über die Lead-Pipeline legen Sie den Kontakt auf Wiedervorlage und bleiben präsent, bis die Entscheidung ansteht.
Der Zeitpunkt ist der eigentliche Hebel: Nach der Genehmigung ist das Budget bewilligt und die Gewerke-Vergabe steht bevor — aber es existiert noch kein Bieterfeld. Wer hier als erster seriös anklopft, führt ein Fachgespräch statt eines Preisvergleichs.
Ein Rechenbeispiel zur Einordnung: Wenn Sie pro Monat zehn passende Vorhaben freischalten, daraus drei Gespräche entstehen und eines zum Auftrag wird, hat sich selbst der Profi-Tarif bei üblichen Auftragswerten im Handwerk um ein Vielfaches bezahlt gemacht. Der Engpass ist selten die Zahl der Kontakte — es ist die Qualität des Zeitpunkts und der Vorbereitung. Genau darauf ist der Workflow ausgelegt.
Welcher Tarif passt?
Zum Testen reicht Basis (0 €): 20 Credits pro Monat, genehmigte Vorhaben für 1 Gewerk und 1 Region. Wer regelmäßig recherchiert, fährt mit Profi (149 €/Monat, 200 Credits, dazu B-Plan-Frühwarnung und Exklusiv-Signale) besser. Für Teams mit hohem Kontaktbedarf ist Business (499 €/Monat) ausgelegt — Entscheider-Kontakte inklusive, 1.000 Credits, unbegrenzte Gewerke und Regionen, API-Zugang auf Anfrage. Alle Tarife sind monatlich kündbar; die Übersicht finden Sie auf der [Preisseite](/preise).