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DTAD Alternative: den Auftrag holen, bevor er ausgeschrieben wird

Wenn Sie nach einer DTAD Alternative suchen, lohnt vorab eine ehrliche Frage: Wollen Sie mehr Ausschreibungen sehen — oder wollen Sie Aufträge gewinnen, bevor sie ausgeschrieben werden? DTAD ist eine der größten Ausschreibungsdatenbanken im deutschsprachigen Raum: über 450.000 Ausschreibungen, starker Fokus auf öffentliche Vergaben, ausgereifte Suchprofile und Fristenverwaltung. Wer im Vergabegeschäft zu Hause ist, findet dort ein solides Werkzeug. MulinGo ist bewusst kein „DTAD mit anderem Logo“, sondern ein anderes Werkzeug für einen anderen Zeitpunkt: die erteilte Baugenehmigung, Wochen bis Monate vor der Ausschreibung. Dieser Vergleich erklärt den Unterschied an einer Modellrechnung und einem typischen Arbeitstag — und sagt klar, für wen DTAD die bessere Wahl bleibt.

Ausschreibungsdatenbank und Genehmigungs-Frühzugang: zwei Zeitpunkte, zwei Spiele

Eine Ausschreibungsdatenbank informiert Sie in dem Moment, in dem ein Auftrag offiziell in den Markt gegeben wird. Das ist ihre Stärke — und zugleich ihre systembedingte Grenze: Per Definition erfahren alle Abonnenten gleichzeitig davon. Aus dem Erstkontakt wird ein Vergabeverfahren, aus dem Verkaufsgespräch ein Preisvergleich. Je besser die Datenbank, desto mehr Wettbewerber sitzen mit am Tisch.

Der Genehmigungs-Frühzugang dreht die Logik um. Eine erteilte Baugenehmigung bedeutet: Der Bauherr steht fest, das Vorhaben ist behördlich freigegeben, gebaut wird bald — aber es existiert noch keine Ausschreibung, auf die jemand bieten könnte. In diesem Fenster ist die Ansprache ein Gespräch unter zwei Parteien, kein Wettbewerb unter zehn. MulinGo macht genau dieses Fenster sichtbar, auf Basis amtlicher Veröffentlichungen: Hamburger Transparenzportal (HmbTG), bayerische und sächsische Amtsblätter (Art. 66 BayBO / § 70 SächsBO), UVP-Portal, Bebauungspläne und Vergabedaten.

Modellrechnung: Marge im Bieterrennen vs. Direktansprache

Nehmen wir eine Dachsanierung mit 80.000 € Auftragswert — bewusst vereinfacht, als Denkmodell.

Weg 1, das Bieterrennen: Die Sanierung wird ausgeschrieben, sechs Betriebe geben ab. Ihre rechnerische Zuschlagschance liegt bei rund 17 Prozent. Weil der Preis das dominierende Kriterium ist, kalkulieren Sie die Marge von angepeilten 12 auf 6 Prozent herunter, um konkurrenzfähig zu bleiben. Der Erwartungswert je abgegebenem Angebot: 80.000 € × 6 % ÷ 6 ≈ 800 € — bei einem Kalkulationsaufwand, der schnell einen ganzen Arbeitstag frisst.

Weg 2, die Direktansprache: Sie sehen die Genehmigung, rufen den Bauherrn an, bevor er selbst Angebote einholt. Es gibt keine Vergabefrist, kein fremdes Leistungsverzeichnis, keinen Preisspiegel. Sie kalkulieren mit Ihrer normalen Marge von 12 Prozent. Selbst wenn nur jedes vierte Gespräch zum Auftrag führt: 80.000 € × 12 % × 25 % = 2.400 € Erwartungswert je ernsthaftem Kontakt — bei deutlich geringerem Aufwand pro Vorgang.

Das ist eine Modellrechnung zur Veranschaulichung, keine Ergebniszusage. Aber sie zeigt den strukturellen Punkt: Im Bieterrennen zahlen Sie doppelt — mit gedrückter Marge und mit geteilter Zuschlagschance. Vor der Ausschreibung entfällt beides.

Ein Montagmorgen, zwei Workflows

Stellen Sie sich einen Dachdeckerbetrieb mit zwölf Mitarbeitern vor.

Mit der Ausschreibungsdatenbank: Suchprofile durchsehen, Submissionsfristen prüfen, Vergabeunterlagen herunterladen, Leistungsverzeichnis Position für Position kalkulieren, Nachweise zusammenstellen, Angebot fristgerecht einreichen — und dann warten, ob der eigene Preis der niedrigste war. Das ist ein eingespielter, aber personalintensiver Prozess, der ein eigenes Kalkulationsteam voraussetzt.

Mit MulinGo: Der Feed zeigt die neuen genehmigten Vorhaben im Einzugsgebiet, gefiltert nach Gewerk, Region und Bauwert. Drei davon passen. Die amtlichen Originalunterlagen liegen bei, mit Credits wird der Entscheider hinter dem aussichtsreichsten Vorhaben recherchiert. Bis mittags steht ein Termin zur Objektbesichtigung — mit einem Bauherrn, der noch mit niemandem sonst spricht. Kein Leistungsverzeichnis, keine Frist, kein Formular.

Beides ist legitime Akquise. Aber es sind unterschiedliche Fähigkeiten: Der eine Workflow belohnt Kalkulationsstärke und Prozessdisziplin, der andere Schnelligkeit und Beratungskompetenz im direkten Gespräch. Handwerksbetriebe ohne eigenes Vergabeteam sind im zweiten Workflow strukturell im Vorteil.

Der direkte Vergleich in fünf Fragen

FrageDTADMulinGo
Wann erfahren Sie vom Projekt?Mit der Veröffentlichung der AusschreibungMit der Baugenehmigung — vor der Ausschreibung
Wer erfährt es gleichzeitig?Alle Abonnenten mit passendem SuchprofilNur wer denselben Genehmigungs-Feed nutzt; Exklusiv-Signale ab Profi
Woher stammen die Daten?Vergabeportale und BekanntmachungenAmtliche Quellen: Transparenzportal Hamburg, Amtsblätter Bayern/Sachsen, UVP-Portal, B-Pläne, Vergabedaten
Was kostet der Einstieg?ca. 200–800 €/Monat (marktüblicher Richtwert)0 € im Basis-Tarif
Wofür gebaut?Öffentliche Vergaben, Tender-VolumenDirektakquise bei privaten und gewerblichen Bauherren

Was kostet der Einstieg?

Für DTAD kursieren marktüblich etwa 200 bis 800 € pro Monat, abhängig von Regionen, Branchen und Nutzerzahl. Das ist ein Richtwert aus öffentlich zugänglichen Angaben — maßgeblich ist immer das aktuelle Angebot des Anbieters.

MulinGo ist bewusst so gestaffelt, dass der Test nichts kostet: Der Basis-Tarif (0 €) zeigt genehmigte Vorhaben für ein Gewerk und eine Region und enthält 20 Credits pro Monat für die Entscheider-Recherche. Profi (149 €/Monat) ergänzt die Frühwarnung schon ab der Bebauungsplan-Phase, bis zu drei Gewerke und Regionen, 200 Credits und Exklusiv-Signale. Business (499 €/Monat) hebt die Grenzen auf: unbegrenzte Gewerke und Regionen, Entscheider-Kontakte inklusive, 1.000 Credits; ein API-Zugang ist auf Anfrage möglich. Alle Bezahltarife sind monatlich kündbar — es gibt keinen Jahresvertrag und keinen Angebotsprozess vor dem ersten Login.

Wann DTAD die bessere Wahl ist

Damit der Vergleich ehrlich bleibt: Es gibt Konstellationen, in denen eine Ausschreibungsdatenbank schlicht das richtige Werkzeug ist.

  • Öffentliche Aufträge sind Ihr Kerngeschäft. Kommunale und staatliche Auftraggeber vergeben nun einmal über förmliche Verfahren — wer dort verkauft, braucht Tender-Volumen und Fristen-Management.
  • Sie haben ein Vergabe- oder Kalkulationsteam, das Leistungsverzeichnisse effizient abarbeitet und von der schieren Menge an Ausschreibungen profitiert.
  • Sie suchen als Nachunternehmer gezielt Ausschreibungen von Generalunternehmern und Bauträgern.
  • Sie brauchen bundesweite Tender-Abdeckung über viele Branchen hinweg — dort ist eine Datenbank mit 450.000+ Einträgen kaum zu ersetzen.

MulinGo deckt diese Fälle bewusst nicht ab. Umgekehrt liefert eine Vergabedatenbank keinen Zugang zu dem Fenster zwischen Genehmigung und Ausschreibung — dem Zeitpunkt, an dem private und gewerbliche Bauherren noch frei entscheiden, mit wem sie bauen.

Fazit: ersetzen oder kombinieren?

Ob MulinGo Ihre DTAD Alternative oder Ihre Ergänzung ist, hängt vom Geschäftsmodell ab. Betriebe, deren Aufträge überwiegend von privaten und gewerblichen Bauherren kommen, ersetzen mit dem Genehmigungs-Frühzugang oft den teureren Tender-Dienst komplett. Betriebe mit relevantem Vergabegeschäft fahren zweigleisig: die Datenbank für das Volumen, MulinGo für den margenstarken Erstkontakt davor. Der Einstieg kostet in beiden Fällen nichts — Basis-Tarif anlegen, Gewerk und Region wählen und prüfen, ob in Ihrem Einzugsgebiet genug genehmigte Vorhaben ankommen.

Häufige Fragen

Was ist die beste DTAD Alternative für Handwerksbetriebe?
Für Betriebe, die überwiegend private und gewerbliche Bauherren bedienen, ist MulinGo die naheliegende Alternative: Statt Ausschreibungen zu spiegeln, zeigt es genehmigte Bauvorhaben aus amtlichen Quellen, bevor sie ausgeschrieben werden. Der Einstieg ist kostenlos, sodass sich der Nutzen für die eigene Region ohne Vertragsrisiko prüfen lässt. Für reines Vergabegeschäft bleibt eine Tender-Datenbank das passendere Werkzeug.
Worin unterscheidet sich MulinGo grundsätzlich von DTAD?
Im Zeitpunkt. DTAD informiert, wenn ein Auftrag ausgeschrieben wird — also in dem Moment, in dem alle Abonnenten gleichzeitig davon erfahren und das Bieterrennen beginnt. MulinGo informiert bereits bei der erteilten Baugenehmigung: Der Bauherr steht fest, gebaut wird bald, aber es bietet noch niemand mit. Das eine ist eine Vergabedatenbank, das andere ein Frühzugang.
Was kostet DTAD im Monat?
DTAD veröffentlicht keine einheitlichen Listenpreise; marktüblich kursieren etwa 200 bis 800 € pro Monat, je nach Regionen, Branchen und Nutzerzahl. Das sind Richtwerte aus öffentlich zugänglichen Angaben — verbindlich ist ausschließlich das aktuelle Angebot des Anbieters. MulinGo startet zum Vergleich bei 0 €, Profi kostet 149 €, Business 499 € pro Monat, jeweils monatlich kündbar.
Ersetzt MulinGo eine Ausschreibungsdatenbank vollständig?
Nur, wenn öffentliche Vergaben für Sie keine Rolle spielen. MulinGo deckt bewusst das Fenster vor der Ausschreibung ab und ist kein Tender-Verzeichnis. Betriebe mit relevantem Vergabegeschäft kombinieren daher beides: die Datenbank für das Ausschreibungsvolumen, MulinGo für den frühen, margenstarken Erstkontakt beim genehmigten Vorhaben.
Wie viel früher als eine Ausschreibung ist eine Baugenehmigung?
Typischerweise liegen zwischen erteilter Genehmigung und einer etwaigen Ausschreibung Wochen bis Monate — viele private und gewerbliche Vorhaben werden sogar nie förmlich ausgeschrieben, sondern direkt vergeben. Genau deshalb ist das Genehmigungsfenster wertvoll: Sie sprechen den Bauherrn an, solange er seine Auftragnehmer noch frei wählt.
Woher stammen die Daten von MulinGo und wie belastbar sind sie?
Ausschließlich aus amtlichen, öffentlich zugänglichen Quellen: dem Hamburger Transparenzportal (HmbTG), bayerischen und sächsischen Amtsblättern (Art. 66 BayBO / § 70 SächsBO), dem UVP-Portal sowie Bebauungsplänen und Vergabedaten. Zu jedem Signal liefern wir die Originalunterlagen mit, sodass Sie jede Angabe selbst nachprüfen können, bevor Sie Zeit in die Ansprache investieren.
Gibt es bei MulinGo eine Vertragsbindung wie bei klassischen Bauinformationsdiensten?
Nein. Der Basis-Tarif ist dauerhaft kostenlos, und alle Bezahltarife (Profi 149 €, Business 499 €) sind monatlich kündbar. Es gibt keinen Jahresvertrag und keinen Angebotsprozess vor dem Start — Sie legen ein Konto an, wählen Gewerk und Region und sehen sofort, welche genehmigten Vorhaben in Ihrer Nähe ankommen.
Lohnt sich die Kombination aus DTAD und MulinGo?
Für viele Betriebe ja, weil sich die Werkzeuge nicht überschneiden: DTAD liefert das Volumen an öffentlichen Ausschreibungen, MulinGo den exklusiven Erstkontakt davor. Wer beides fährt, deckt die gesamte Strecke ab — vom genehmigten Vorhaben bis zur förmlichen Vergabe. Da der MulinGo-Einstieg kostenlos ist, lässt sich die Kombination ohne Zusatzkosten testen.

Genehmigte Bauvorhaben vor der Ausschreibung

Kostenlos starten, Gewerk und Region wählen, passende Bausignale freischalten.

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